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MS Wissenschaft

Das schwimmende Science Center

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Projektleiterin

Beate Langholf

Tel.: 030 2062295-50

beate.langholf@w-i-d.de

Projektmanagerin

Maren Grüber

Tel.: 030 2062295-60

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07. Februar 2017

Kunst an Bord

178 Künstlerinnen und Künstler haben sich auf den Kunstwettbewerb im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 beworben. Am Ende konnte die Arbeit „Endpunkt Europa“ des Berliners Felix Kiessling die Jury überzeugen. Der konzeptuell arbeitende Künstler wird uns auf eine Reise an die scheinbar südlichsten und nördlichsten Endpunkt Europas mitnehmen. Seine Arbeit wird während der gesamten Tour von April bis Oktober 2017 auf der MS Wissenschaft zu sehen sein.

Alle Infos: ms-wissenschaft.de/ausstellung/kunstwettbewerb/

06. Januar 2017

Comic jetzt bestellen!

Aus den vielen fantastischen Ideen der Schülerinnen und Schüler, die bei den Workshops „Geschichten aus der Zukunft“ auf der MS Wissenschaft mitgemacht haben, ist jetzt ein Comicheft entstanden. Das Heft kann hier heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden: ms-wissenschaft.de/schulen/geschichten-aus-der-zukunft/

MS Wissenschaft 2016*17 – Meere und Ozeane

Auch im Wissenschaftsjahr 2016*17 schickt Wissenschaft im Dialog das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf Reisen. Das umgebaute Frachtschiff ist von Mai bis September 2016 auf Wasserstraßen in Nord- und Mitteldeutschland unterwegs. 35 Städte wird die MS Wissenschaft auf ihrer Tour besuchen. Im Jahr 2017 fährt das Ausstellungsschiff dann durch die südlichen Bundesländer.

Die Ausstellung an Bord zeigt, woran Wissenschaftler vieler verschiedener Disziplinen arbeiten, um die Ökosysteme der Ozeane besser zu verstehen und zu erhalten. Sie gewährt faszinierende Einblicke in den größten Lebensraum unserer Erde – vom Wattenmeer bis in die Tiefsee – und zeigt die Bedeutung der Meere und Ozeane für das Leben auf der Erde auf. Sie liefern Nahrung und Rohstoffe, steuern das Klima, sind Handelsstraßen, Reisewege und Orte der Ruhe und Erholung. Dabei ist das Verhältnis zwischen Mensch und Meer ist nicht unproblematisch. Überfischung, Versauerung der Meere, der steigende Meeresspiegel und die Vermüllung mit Plastik sind Beispiele dafür. Die Ausstellung will deshalb auch zur Diskussion anregen: Was können wir tun, um die Meere zu schützen?

Kommen Sie mit auf Forschungsexpedition! Erfahren Sie mehr über Vergangenheit und Zukunft der Ozeane und über ihre Bedeutung für die Menschen, das Klima und das Leben auf der Erde. Die Ausstellung ist für Menschen ab ca. zwölf Jahren empfohlen und besonders für Schulklassen und Familien interessant. An Deck des Schiffs gibt es zudem Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Filmabende.

Die MS Wissenschaft 2016 in Bildern

Im Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane ist die MS Wissenschaft thematisch passend im Look eines Forschungsschiffs unterwegs. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog Kaltwasserkorallen wie die trächtige Trägerkrabbe mögen’s kühl und leben in mehr als 1000 Metern Tiefe. Foto: Ilja Hendel / Wissenschaft im Dialog Um besser zu verstehen, welche Bedeutung die Ozeane für unser Klima haben, erforschen Wissenschaftler die Meere und ihre Strömungen. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog Die Meeresforscherin Prof. Dr. Antje Boetius kennt sich in den Tiefen der Meere und Ozeane aus. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog Gemälde, Bilder und Karten aus Geschichte und Gegenwart haben Kunsthistoriker an Bord der MS Wissenschaft gebracht, um zu zeigen, dass das Meer die Menschen seit jeher fasziniert. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog Wie kommt der Müll ins Meer? Und was passiert mit ihm? Am Exponat erfahren die Besucher, dass es 450 Jahre dauert, bis Windeln und Plastikflaschen im Meer abgebaut werden. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog Wissenschaftler, die auf Forschungsschiffen unterwegs waren, erzählen, wie man tausende Kilometer entfernt vom Festland forscht. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog Mit einer Virtual Reality-Brille können Ausstellungsbesucher ins tropische Korallenriff abtauchen und nebenbei erfahren, warum Korallenriffe so wichtig sind. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog Wie kommt der Müll ins Meer? Und was passiert mit ihm? Am Exponat erfahren die Besucher, dass es 450 Jahre dauert, bis Windeln und Plastikflaschen im Meer abgebaut werden. Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog

Film zur MS Wissenschaft 2016*17


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Die interaktive Ausstellung, die zu den Menschen kommt

Eine Ausstellung zum Ausprobieren und Mitmachen, die aktuelle Forschungsarbeiten zu einem gesellschaftlich relevanten Thema zeigt und auf einem Schiff durch Deutschland fährt: Das sind die wichtigsten Merkmale der MS Wissenschaft. 

Seit 2002 ist das Ausstellungsschiff jährlich mehrere Monate unterwegs, legt in bis zu 40 Städten für einige Tage an und präsentiert als schwimmendes Science Center Wissenschaft zum Anfassen. Durchschnittlich 80.000 Menschen besuchen jährlich diese Ausstellung, darunter einige hundert Schulklassen. Institute und Universitäten steuern die Exponate bei und nutzen damit die Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten auf unkonventionelle Weise an die Öffentlichkeit zu bringen. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Ausstellung

Die Idee zu einem Ausstellungsschiff, das auf Flüssen und Kanälen unterwegs ist, hatte die Universität Bremen. Sie schickte im Jahr 2002 das „Geoschiff“ auf Reisen – mit einer Ausstellung zur Meeresforschung. Die Idee, wissenschaftliche Themen per Schiff zu den Menschen zu bringen, kam so gut an, dass Wissenschaft im Dialog dieses Konzept übernahm und seit 2003 jedes Jahr ein Ausstellungsschiff realisiert. 

Das Thema der Ausstellung wird durch die Wissenschaftsjahre vorgegeben, die Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ausruft. Den Kern der Ausstellung bilden rund 25 bis 30 Exponate, die aus wissenschaftlichen Instituten stammen. Wichtigstes Merkmal: Die Exponate müssen interaktiv sein und den Besuchern die Möglichkeit geben, selbst aktiv zu werden und sich den Inhalt der Exponate möglichst spielerisch zu erschließen. Eine Ausstellungsagentur fasst die Exponate in einem inhaltlichen und gestalterischen Konzept zusammen und entwickelt bei Bedarf weitere Hands-on-Exponate. Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreuen als „Lotsen“ die Ausstellung und beantworten Fragen der Besucher. 

Je nach Thema ist die Ausstellung für Besucher ab einem Alter von 10 bis 12 Jahren geeignet. Vor allem Schulen, Jugendliche und Familien werden angesprochen. Der ungewöhnliche Ausstellungsort und der freie Eintritt locken auch viele Besucher an, die normalerweise keine Ausstellungen besuchen würden.

Seit 2010 ergänzt die Veranstaltungsreihe „Dialog an Deck“ die Ausstellung. Hier können die Besucher mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ins Gespräch kommen und kontrovers diskutieren.

Ziele

Die MS Wissenschaft will Interesse an wissenschaftlichen Themen wecken sowie Forschung verständlicher und transparenter machen. Die interaktiven, spielerischen Elemente der Ausstellung sollen Berührungsängste mit wissenschaftlichen Themen abbauen und neben den Inhalten auch Spaß und Begeisterung für Wissenschaft vermitteln. Jungen Leuten will die Ausstellung darüber hinaus Anregungen für die Berufswahl bieten. Die Reihe „Dialog an Deck“ ermöglicht die Auseinandersetzung mit kontroversen Themen und fördert den Austausch zwischen Laien und Experten.

Tour

Während der Tour ist die Ausstellung für eine Dauer von 100 bis 120 Tagen für die Besucher geöffnet. Die MS Wissenschaft besucht jährlich knapp 40 Städte, die per Schiff erreichbar sind. Um möglichst allen Regionen gerecht zu werden, variiert die Route von Jahr zu Jahr. Die Zusammenstellung der Route richtet sich zudem nach den Wünschen der jeweiligen Partner und nach technischen und logistischen Gegebenheiten, wie zum Beispiel Wasserstand oder Schleusengrößen. 

Reichweite

Die MS Wissenschaft hat jährlich 65.000 bis 120.000 Besucher, mehrere Hundert Schulklassen kommen an Bord. 

Wirkung

Seit 2011 wird per Fragebogen eine quantitative Besucherbefragung mit rund 500 zufällig ausgewählten Teilnehmenden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen sowohl zum Inhalt als auch zur Gestaltung eine überwiegend positive Resonanz. 70 bis 80 Prozent der Befragten geben an, dass der Besuch der Ausstellung ihr Interesse am Thema gesteigert hat. 

Bei den exponatgebenden Instituten verstärkt die Teilnahme an der Ausstellung das Interesse an der Breitenkommunikation. Mittlerweile gibt es viele Institute, die sich mehrmals an der Ausstellung beteiligt haben. Auch für viele der Ausstellungsbetreuer ist die Arbeit so interessant, dass sie in mehreren Jahren als Lotse anheuern. Manche entdecken die Wissenschaftskommunikation als mögliches Arbeitsfeld, andere lernen Öffentlichkeitsarbeit als sinnvolles Instrument im Wissenschaftsbetrieb kennen.

Die MS Wissenschaft - Auf Tour seit 2002

MS Wissenschaft 2015 – Zukunftsstadt

Die MS Wissenschaft 2015 stand unter dem Motto „Zukunftsstadt“. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung schickte Wissenschaft im Dialog das umgebaute Frachtschiff auf Tour. In der Ausstellung an Bord drehte sich alles um die nachhaltige Stadt von morgen: Was macht eine Stadt aus? Wie funktioniert eine Stadt? Wie machen wir unsere Städte zukunftsfähig?
In fünf Monaten hat die MS Wissenschaft 40 Städte angefahren, 4.000 Kilometer zurückgelget und 87.000 Besucher empfangen. 

Zur Website der MS Wissenschaft 2015

MS Wissenschaft 2014 – Die digitale Gesellschaft

„Digital unterwegs“ – so lautete das Motto der MS Wissenschaft 2014. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung schickte Wissenschaft im Dialog das umgebaute Frachtschiff auf Tour durch Deutschland und Österreich. Mit an Bord: eine Ausstellung zu den Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft. Voll beladen mit Wissenschaft zum Anfassen legte das Schiff in vielen Städten an und lud alle Interessierten ein, an Bord zu kommen und selbst auszuprobieren, wie Wissenschaft funktioniert. Die Ausstellung wurde ergänzt durch die Diskussionsreihe „Dialog an Deck“, Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie weitere Veranstaltungen. Die Reise begann am 6. Mai in Berlin und endete am 28. September 2014 in Forchheim. In 38 Städten war die Ausstellung zu sehen und wurde von insgesamt 90.000 Besucher besucht.

Zur Website der MS Wissenschaft 2014

MS Wissenschaft 2013 – Alle Generationen in einem Boot

Im Jahr 2013 ging die MS Wissenschaft mit einer Ausstellung zum demografischen Wandel auf Tour. Vom 30. April bis zum 17. September besuchte das Schiff 40 Städte in Deutschland und Österreich – und fuhr 3.240 Kilometer auf deutschen und österreichischen Wasserstraßen. Rund 70.000 Besucher, darunter 300 Schulklassen und Gruppen, konnten in der Ausstellung erleben, wie Forschung hilft, die Herausforderungen des Demografischen Wandels zu meistern: steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenraten und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen. Mehr als 700 Gäste beteiligten sich an den Dialogveranstaltungen an Deck des Schiffs.

Zur Website der MS Wissenschaft 2013

MS Wissenschaft 2012 – Zukunftsprojekt Erde

Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Ausstellung im Jahr 2012. Sie nahm die Besucher mit auf einen Rundgang durch die Stadt und zeigte an typischen Orten, etwa auf dem Markt oder im Kaufhaus, woran die Nachhaltigkeitsforschung arbeitet. Besonderheit der diesjährigen Ausstellung war die Litfaßsäule. Dort konnten Besucher Steckbriefe von Projekten anbringen, die sich in ihrer Region mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigten. Rund 90.000 Interessierte besuchten die Ausstellung, darunter 480 Schulklassen. In der Diskussionsreihe Dialog an Deck sprachen Laien und Experten über drängende Fragen aus den Bereichen Umwelt, Ressourcen und Klima.

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MS Wissenschaft 2011 – Neue Wege in der Medizin

Rund 72.000 Besucher – darunter 420 Schulklassen – sahen im Jahr 2011 die Ausstellung „Neue Wege in der Medizin”. Mehr als 30 Exponate informierten über die Prozesse in unserem Körper und verdeutlichten neue Entwicklungen bei der Untersuchung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten und Gebrechen. Die Besucher konnten einen Blick ins menschliche Gehirn werfen, als rotes Blutkörperchen durch den Körper reisen oder ganz ohne den Gebrauch der Hände Flipper spielen. Sie konnten ausprobieren, wie es sich „anfühlt“ alt zu sein und erfahren, warum Übergewicht „verlernbar“ ist. Weitere Themen waren die Früherkennung und die Entwicklung neuer Medikamente gegen Krebs und die Rolle der Raumfahrt bei der Entwicklung künstlicher Organe. Neben medizinischen Aspekten thematisierte die Ausstellung auch gesellschaftliche Fragestellungen. Sehr beeindruckt zeigten sich viele Gäste von der Ausstellung „Über-Lebens-Kunst“, die Kinder mit schweren oder seltenen Krankheiten zu Wort kommen ließ.

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2011

MS Wissenschaft 2010 – das Energieschiff

Wie könnte die Energieversorgung von morgen aussehen? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Wie können wir Energie sparsam nutzen, effizient verteilen und ihren Verbrauch intelligent managen? Antworten auf diese Fragen gab die Ausstellung „Planet Energie“. Besucherinnen und Besucher konnten beispielsweise am eigenen Körper erfahren, wie viel Energie in Kohle oder Erdöl steckt und sie konnten nachvollziehen, wie kompliziert es ist, Klimapolitik zu betreiben. Zum ersten Mal fand in diesem Jahr die Diskussionsreihe „Dialog an Deck“ statt. Neu war auch der Ausflug des Schiffs nach Österreich, wo es in Wien, Krems und Linz Halt machte. Rund 105.000 Besucherinnen und Besucher – darunter 570 Schulklassen – kamen an Bord. Im Alten Hafen in Würzburg wurden das Kapitänspaar Karin und Albrecht Scheubner mit seinem Schiff im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2010

MS Wissenschaft 2009 – das Zukunftsschiff 

Auf dem Zukunftsschiff erlebten rund 90.000 Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit einer fiktiven Familie, wie der Alltag im Jahr 2030 aussehen könnte. Die Ausstellung verdeutlichte, wie heutige Forschung und Entwicklung unser künftiges Leben verändern wird: das Wohnen zuhause, die Arbeit und das Lernen, unsere Mobilität, Gesundheit und Freizeit. Besonders beliebt: ein Dino-Roboter, der mit Pizza gefüttert werden und sowohl über den Computer als auch mit Gesten gesteuert werden konnte. Ein weiteres Exponat zeigte, wie Luftverschmutzung per Satellit sichtbar gemacht wird. Das Angebot zum Ausstellungsbesuch wurde auch von Lehrerinnen und Lehrern gern angenommen: Bundesweit besuchten in diesem Jahr 650 Schulklassen die MS Wissenschaft.

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2009

MS Wissenschaft 2008 – das Matheschiff

Die Mathematik ist viel besser als ihr Ruf! Das zeigte die Ausstellung auf dem Matheschiff, die der MS Wissenschaft einen neuen Besucherrekord bescherte. Mehr als 118.000 Menschen sahen die Ausstellung, die die unterhaltsamen und schönen Seiten der Mathematik ebenso zeigte, wie die spannenden und komplizierten. Schnell wurde den Besuchern klar, dass Mathematik unser Leben in vielen Bereichen beeinflusst. Ob Routenplanung, Online-Banking, Postversand oder Supermarkteinkauf – viele Dinge im modernen Alltag wären heute ohne Mathematik gar nicht möglich.

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2008

MS Wissenschaft 2007 – Sprache ist mehr als Worte

„ Sprache ist mehr als Worte“: Unter diesem Motto stand die MS Wissenschaft im Jahr der Geisteswissenschaften. Die Ausstellung, die rund 77.000 Menschen besuchten, stand ganz im Zeichen der – verbalen und nonverbalen – Kommunikation. Sie zeigte, dass Sprache nicht nur zum Alltag eines jeden Menschen gehört, sondern auch Forschungsgegenstand ganz unterschiedlicher Disziplinen ist. Nicht nur die klassischen Sprachwissenschaften, auch die Ethnologie, die Neurologie, die Psychologie und die Biologie sowie die Ingenieurwissenschaften beschäftigen sich mit verschiedenen Aspekten der Sprache.

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2007

MS Wissenschaft 2006 – Sport und Informatik

Wie Informatik den Sport verändert, zeigte die Ausstellung auf der MS Wissenschaft im Jahr der Fußball-WM 2006. Unter dem Motto „Jeden Tag ein bisschen besser werden ...“ wurden in den vier Bereichen „Körper“, „Fähigkeiten“, „Material“ und „Kopf“ die Schnittstellen zwischen Sport und Informatik sichtbar. Die rund 74.000 Besucher konnten erfahren, dass Informatik nicht nur zur Leistungsanalyse und der Weiterentwicklung von Trainingsmethoden eingesetzt wird. Sie steckt zum Beispiel auch im Turnschuh und im Hochleistungs-Speer. Für Kinder im Grundschulalter gab es eine – zusammen mit ZDF tivi – konzipierte „Ausstellung in der Ausstellung“. Die Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich!“ begleitete in sieben Städten die MS Wissenschaft mit einem Landprogramm.

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2006

2005 – MS Einstein 

Leben und Werk Albert Einsteins standen im Mittelpunkt der Ausstellung im Jahr 2005. Sie regte zur spielerischen Auseinandersetzung mit den komplexen Theorien des weltberühmten Physikers an und zeigte gleichzeitig aktuelle Forschung, die es ohne Einsteins Arbeiten nicht gäbe. Die Exponate erläuterten, warum die Zeit während einer Raketenfahrt langsamer vergeht als auf der Erde, verdeutlichten die Eigenschaft des Lichtes, gleichzeitig Welle und Teilchen sein zu können oder erklärten den Photoeffekt, der aus Licht Strom macht. Die mehr als 100.000 Besucher erfuhren auch, warum das Navigationssystem im Auto sie ohne Einsteins Relativitätstheorie nach kurzer Zeit in die Irre leiten würde und welche Bedeutung die Einstein‘schen Theorien für die Versorgung mit Solarenergie haben. 

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2005


2004 - MS Technik

Die Ausstellung auf der MS Technik thematisierte die Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten durch Technik in Bereiche, die dem Menschen mit bloßen Sinnen nicht zugänglich sind. So konnten die rund 75.000 Besucher zum Beispiel mit einem Hydrophon Geräusche unter Wasser hören und dabei Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlern gewinnen, die das Orientierungs- und Kommunikationsverhalten von Walen und Delphinen erforschen. Eine Nebelkammer machte die Atmosphärenstrahlung sichtbar. Fortschritte im Bereich der Robotik demonstrierte der sehende Roboter „Volksbot“. 

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2004


2003 - MS Chemie

Chemie ist überall – auch wenn sie sich oft  klein macht und versteckt. Wo uns Chemie im Alltag begegnet und was Chemiker in Forschung und Entwicklung heute beschäftigt, erfuhren die mehr als 40.000 Interessierten, die zur MS Chemie kamen, in Vorführungen und interaktiven Exponaten. Sie fanden eine Ausstellung zum Fühlen, Riechen, Schmecken und Entdecken. Und eine, die Schüler und Erwachsene gleichermaßen faszinierte: Weil sie so anschaulich zeigte, wie Chemie wirkt und funktioniert.

Liste der Exponate auf der MS Wissenschaft 2003


Geoschiff 2002

Im Jahr 2002 schickte die Universität Bremen das „Geoschiff“ mit einer Ausstellung zu geowissenschaftlichen Themen auf Reisen. Wissenschaft im Dialog unterstützte das Projekt finanziell im Rahmen des Wissenschaftssommers 2002 in Bremen. Die Tour des Geoschiffs wurde zur Jungfernfahrt der MS Wissenschaft, die seitdem jedes Jahr Wissenschaft über Flüsse und Kanäle zu den Menschen bringt.