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Science & People

Eventreihe zur Wissenschaftskommunikation in Berlin

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02. Oktober 2018

#7: Digitale Ethik – Unterdrücken uns Algorithmen?

Intelligente Städte, selbstfahrende Autos und Künstliche Intelligenz eröffnen uns heute schon zahlreiche Chancen. Von Algorithmen gesteuerte Prozesse spielen hierbei eine immer wichtigere Rolle. Aber treffen Algorithmen tatsächlich objektive Entscheidungen? Besteht die Gefahr, dass Algorithmen eines Tages über unser Leben entscheiden und wir die Kontrolle verlieren? Im Rahmen der Berlin Science Week 2018 wollen wir am 6.11. bei der Veranstaltung Science & People dazu diskutieren. Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldung unter: scienceandpeople.de/events/sciencepeople-7/

Eventreihe zur Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft

Termine

Die After-Work-Veranstaltungen fanden statt am


Foto: Sascha Kohlmann, East BerlinCC BY-SA 2.0

#5: Wie Social Bots den öffentlichen Diskurs verändern

Nachrichten verbreiteten sich in sozialen Netzwerken rasend schnell. Großen Anteil daran haben Social Bots, die bestimmten Meldungen Aufmerksamkeit verschaffen. Welche Macht geht von ihnen aus? Können die Bots Wahlkämpfe entscheiden? Sind sie in der Lage, den gesellschaftlichen Diskurs in einem Land maßgeblich zu beeinflussen? Wissenschaftler und Experten sind sich hier uneins. Eine gesicherte empirische Erkenntnis ist noch nicht vorhanden.

Bei Science & People am 22. Juni 2017 diskutieren drei Experten mit Bürgern über aktuelle technische Möglichkeiten von Social Bots, den Umgang mit ihnen und über die gesellschaftliche Funktion von Wahrheit.

Sprecher waren: 

  • Prof. Christian Bauckhage, Fraunhofer IAIS
  • Dr. Gerald Fricke, Webgesellschaft und Digitale Transformation
  • Jutta Kramm, Leiterin des Fact-Checking-Teams von CORRECTIV

 
Die Veranstaltung fand statt am 22. Juni 2017 im Fraunhofer Forum im SpreePalais.

#4: Open Innovation

Die Globalisierung der Märkte, verkürzte Produktlebenszyklen, steigende Komplexität von Produkten und Dienstleistungen und erhöhte Interdisziplinarität der Forschung und Entwicklung setzt Unternehmen einem hohen Innovationsdruck aus. Open Innovation stellt eine neue Strategie im Innovationsmanagement dar. Sie zielt darauf ab, externe Wissensquellen stärker zu nutzen. Open Innovation bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein großes Potenzial, Produkte und Dienstleistungen effizienter, effektiver und in kürzerer Zeit zu entwickeln.

In drei kurzen Vorträgen gingen die Experten auf sehr unterschiedliche und anschauliche Art auf Aspekte von Open Innovation ein und diskutierten anschließend mit den Gästen über deren Chancen und Grenzen.

Sprecher waren:

  • Dr. Esteve Almirall, Direktor Zentrum für Innovation in Städten, ESADE (Universität Ramon Llull): „Open Innovation – the last 10 years, the next 10 years“ (Vortrag auf Englisch)
    In this talk we will examine all these transformations of the last 10+ years and take a look ahead to the next 10 years.
  • Dr. Jens Klessmann, Fachgruppenleiter Geschäftsbereich Digital Public Services, Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme FOKUS &  Boris Gliesmann, Dipl. Museologe, Ethnologisches Museum: „Tag. Check. Score“
    Das Ethnologische Museum Berlin (EMB) hat viele unerschlossene digitalisierte Datenbestände. Im Rahmen des Projekts Commons for Europe haben sich Fraunhofer FOKUS und das EMB zusammengetan, um dieses Problem zu lösen.
  • Nadine Sydow, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Solvoluta: „Von der Idee bis zum Produkt ohne Eigenkapital oder wie hängen Schnecken und Open Innovation zusammen?“
    Die Suche nach einem giftfreien Material, an dem Schnecken nicht kleben können, schlug 400 Mal fehl. Die junge Unternehmerin spricht über glückliche Unfälle und entscheidende Momente bis aus ihrer Idee das Produkt Schnexagon wurde.

 
Die Veranstaltung fand statt am 10. November 2016 im Microsoft Café The Digital Eatery, Unter den Linden 17, Berlin.

#3: Open Universities

Den Begriff der „Open University“ gibt es schon lange. Im englischen Sprachraum wurden damit in der Vergangenheit vor allem Fernhochschulen bezeichnet. Gerade durch den digitalen Wandel stellt sich allerdings die Frage neu, wie Hochschulen sich noch weiter öffnen können und was eine offene Hochschule im 21. Jahrhundert leisten muss.

Was macht heute eine Hochschule zu einer offenen Hochschule? Ist es ein einfacher und flexibler Zugang zu Hochschulbildung? Ist es eine offenere Pädagogik? Ist es die Nutzung freier Lizenzen in Lehre und Forschung? Oder ist es ein neues Zusammenspiel zwischen Hochschulen und Dritten?

Die Veranstaltung „Open Universities“ am 6. September 2016 ging diesen Fragen nach. Es wurde exemplarisch aufgezeigt, welche Projekte zur Öffnung der Hochschulen es in Deutschland gibt – und was zu tun wäre, um die Hochschulen stärker zu öffnen.

Drei Redner zeigten in kurzen Impulsvorträgen ihre Perspektiven dazu auf, was der Begriff „Open“ im Hochschulbereich bedeutet.

Sprecher waren:

  • Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin FernUni Hagen – „Ansprüche an die Offene Universität“
    Ada Pellert führt in das Thema ein und beschreibt, was eine offene Universität ausmacht und an welchen Stellschrauben Hochschulen arbeiten sollten.
  • Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident TU Hamburg-Harburg – „Aufbruch ins Ungewisse – die Hamburg Open Online University“. Sönke Knutzen stellt Planungen und erste Ergebnisse der Hamburg Open Online University vor.
  • Dr. Deborah Schnabel, Creative learning space – „Kreatives Lernen fürs 21. Jahrhundert“
    Deborah Schnabel ist die Gründerin von Creative learning space, einer digitalen Lernumgebung. Der Creative learning space verbindet digitale und interaktive Lernmethoden miteinander, um kreative Problemlösekompetenz bei Studierenden zu entwickeln. Sie stellt ihre Arbeit vor.

Die Veranstaltung fand statt am 6. September 2016 im Microsoft Café The Digital Eatery, Unter den Linden 17, Berlin.
Mehr zum Thema

#2: Citizen Science - Open Science for citizens

Unterstützt durch das Aufkommen digitaler Technologien sammeln, messen, kartieren, fotografieren und dokumentieren tausende Menschen Insekten, Vögel, Pflanzen, Luft- und Lärmverschmutzung, weil sie wissbegierig sind, sich auskennen und sich einbringen möchten. Sie sind leidenschaftlich Forschende, die mit ihrer Neugier und Faszination für bestimmte Themen zu Forschungsprozessen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beitragen. Durch Citizen Science (Bürgerwissenschaft) werden Bürger Teil des Forschungsprozesses und können diesen, je nach Art der Beteiligung, aktiv mitgestalten, vom Erheben der Daten bis hin zur Konzeption neuer Forschungsfragen.

Was heißt Citizen Science und warum ist Citzen Science im Trend? Wer profitiert von Citizen Science? Welche neuen Fragen an die Organisation von Forschungsprozessen und Verwertung von Forschungsergebnissen wirft Citizen Science schon jetzt auf? Und welche Fragen haben Sie zu Citizen Science?

Sprecher waren:

  • Dr. Lisa Pettibone: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung „Bürgerwissenschaften und Bürgerdialog“ im Forschungsbereich "Wissenschaftskommunikation und Wissensforschung" im Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
  • Dr. Julia Schnetzer: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie Bremen und Mit-Organisatorin des My Ocean Sampling Day
  • Dr. Arndt Pechstein: Gründer und Geschäftsführer von Biomimicry Germany 


Die Veranstaltung fand am 23. Juni 2016 im Microsoft Café The Digital Eatery, Unter den Linden 17 in Berlin statt. 
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#1: Open Science - Does it affect science and people?

Das digitale Zeitalter hat einen Paradigmenwechsel in allen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens angestoßen: von Smartphones bis zu Industrie 4.0 dreht sich alles um die technologische Vernetzung. Wie sieht es eigentlich in der Forschung und Wissenschaft aus?

Das hier digitale Methoden Einzug gehalten haben ist kein Geheimnis: es wird offener geforscht, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen kommunizieren über Blogs, Twitter, und die Zusammenarbeit findet nicht mehr ausschließlich auf dem Campus statt, sondern über soziale Netzwerke unter Einbindung der interessierten Öffentlichkeit. In diesem Kontext ist der Begriff „Open Science” beinahe als Synonym für die Digitalisierung der Wissenschaft in aller Munde. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Schlagwort? Sind wir Zeugen des Aufbruchs in ein neues Wissenschaftszeitalter oder ist „Open Science” ein vorübergehender Trend? Welche Möglichkeiten bietet es den Forschenden und vor welche Herausforderungen stellt es sie möglicherweise? Was bedeuten die Veränderungen der Wissenschaftskultur für die Öffentlichkeit!

Sprecher waren:

  • Daniel Ibrahim und Dario Lupianez, Nachwuchswissenschaftler des Max-Planck Instituts für Molekulare Genetik mit ihrem Projekt LilBubome
  • Stephane Berghmans, Director Academic Relations bei Elsevier und Mitglied des Governing Boards von EuroScience berichtet als Experte für europäische Institutionen über Open Science auf EU-Ebene


Die Veranstaltung fand am 14. April 2016 im Microsoft Café The Digital Eatery, Unter den Linden 17 in Berlin statt.
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Kooperationspartner

Inhalt

Wissenschaft mit einfachen Worten erklärt

„Science & People“ ist eine Eventreihe, die es sich zur Aufgabe macht den Austausch zwischen Forschenden, Experten und einer breiten Öffentlichkeit zu fördern. Das Projekt wurde im Frühjahr 2016 ins Leben gerufen. Wir wollen Wissenschaft mit einfachen Worten erklären, aktuelle und kontroverse Forschung beleuchten und gesellschaftlich relevante Forschungsinhalte zur Diskussion stellen.

Der Wissenstransfer findet in einer informellen, kollaborativen Atmosphäre bei der interessierte Mitmenschen, ForscherInnen aller Disziplinen, Start-Ups, Unternehmen und politische Entscheider aufeinander treffen, um aktuelle Themen und Trends aus Wissenschaft und Forschung zu diskutieren. Der Ideenaustausch wird durch die Schaffung eines offenen Forums, in dem innovative Ideen zugänglich ausgetauscht und Zukunftsprojekte, die WissenschaftlerInnen, Öffentlichkeit und interessierte Organisationen involvieren, angestoßen.

Zu diesem Zweck haben sich der Fraunhofer-Verbund Informations- und Kommunikationstechnologie, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Wissenschaft im Dialog und Elsevier zusammengeschlossen, um mit einem interaktiven Format für den aktiven Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ins Leben zu rufen.

Jedes Jahr sind mehrere After-Work-Veranstaltungen geplant. Zu jedem Abend wird es ein übergeordnetes Thema mit Fokus auf einer interaktiven Wissensvermittlung geben.