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Transfer Unit

Forschung und Praxis der Wissenschaftskommunikation

Kontakt

Projektleiterin

Ricarda Ziegler

Tel.: 030 2062295-40

ricarda.ziegler@w-i-d.de
Foto: Volodymyr Hryshchenko/Unsplash

Übersicht

Hintergrund

Austausch zwischen Forschung und Praxis

In der Transfer Unit wird ein Austausch zwischen Forschung und Praxis der Wissenschaftskommunikation angeregt. Zum einen sollen dadurch das Know How und die Erfahrungen aus der Praxis für die Forschung sichtbar werden und so den Weg für neue Forschungsfragen weisen. Dadurch wird es möglich, gezielter an den Themen zu forschen, die für die Praxis relevant und interessant sind. Zum anderen sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Forschung gezielt für Praktiker*innen aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Dafür werden praxisrelevante Forschungserkenntnisse zusammengetragen und Ressourcen zu ihrer Vermittlung erstellt. Damit leistet die Transfer Unit einen nachhaltigen Beitrag zur Professionalisierung der Praxis. Die Transfer Unit arbeitet an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis und trägt so zu ihrer Verzahnung bei. Das Projekt fördert den Dialog zwischen Wissenschaftskommunikationsforschung und -praxis und führt Austauschformate durch.

Förderer

Partner

Inhalt

Austausch zwischen Forschung und Praxis

Die Transfer Unit fördert den Austausch zwischen Praxis und Forschung der Wissenschaftskommunikation. Sie trägt damit zu einer informierten Praxis bei und sensibilisiert die Forschung für offene Fragen und Bedarfe der Praxis.

Ziele

Durch die Vernetzung von Praxis und Forschung will das Projekt zu einer stärkeren Orientierung der Praxis an Forschungserkenntnissen und somit zu ihrer Professionalisierung beitragen. Gleichzeitig wird die Wissenschaftskommunikationsforschung über Erfahrungen und Bedarfe aus der Praxis informiert. Dadurch sollen Erkenntnisse zu praxisrelevanten Forschungsfragen gewonnen werden.

Zielgruppen

Die Transfer Unit spricht vor allem  drei Gruppen an: 

Forschende und Lehrende im Bereich der Wissenschaftskommunikation, die mit ihren Erkenntnissen entscheidend zur wissenschaftlichen Fundierung von Wissenschaftskommunikation beitragen. Sie sind gleichzeitig Adressaten der in der Transfer Unit zusammengetragenen Praxisperspektiven, auf die sie in neu angestoßenen Forschungsprojekten eingehen können.

Praktiker*innen der Wissenschaftskommunikation (professionelle Kommunikator*innen, sowie kommunizierende Wissenschaftler*innen), die von den Ressourcen profitieren können, in denen die Transfer Unit Forschungserkenntnisse für die Praxis aufbereitet. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit über die Transfer Unit ihre offenen Fragen an die Wissenschaftskommunikationsforschung zu formulieren, sowie Forschungsergebnisse zu kontextualisieren und mithilfe ihrer praktischen Expertise einzuordnen.

Forschende und Praktiker*innen profitieren gleichermaßen von den Dialogangeboten der Transfer Unit, die es ihnen ermöglichen, ins Gespräch zu kommen und sich über Wissenschaftskommunikation auszutauschen.

Letztlich werden auch Entscheider*innen in Wissenschaftspolitik und -management von adressiert. Die Angebote der Transfer Unit sollen ihr Verständnis für informierte, effektive und verantwortungsbewusste Wissenschaftskommunikation für eine weitere Entwicklung der Wissenschaftskommunikationslandschaft stärken.

Partner und Aufgaben

Die Transfer Unit wird als Kooperationsprojekt von Wissenschaft im Dialog (WiD) und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) umgesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt über drei Jahre.

Die Transfer Unit ermöglicht die Formulierung gemeinsamer Bedarfe der Praxis, trägt in der internationalen Wissenschaftskommunikationsforschung erarbeitetes Wissen zusammen, systematisiert es und bereitet es für die Praxis leicht zugänglich auf. Darüber hinaus möchte die Transfer Unit weitere Kooperationen anstoßen, in denen sich Forschende und Praktiker*innen mit Fragen auseinandersetzen, für die es bisher noch wenig gesicherte Erkenntnisse gibt.

WiD wird dabei vor allem die Ausarbeitung der Vermittlungsformate und die praxisrelevante Aufbereitung der Forschungsergebnisse gestalten. Geplant sind digitale Science Briefs, Factsheets, Tools sowie digitale und analoge Workshop- , Diskussions- und Veranstaltungsformate. Über verschiedene Formate und Kanäle wird sich WiD außerdem maßgeblich an der Bedarfsanalyse beteiligen, offene Fragen der Praxis identifizieren, und diese an die Forschung weiterleiten. Auch die Vorbereitung und Durchführung einer Transfer-Konferenz 2023/2024 liegt im Aufgabenbereich von WiD. 

Die BBAW wird zunächst multidisziplinäre Metastudien konzipieren und thematisch planen. Ab Mitte 2022 sollen die Studien kontinuierlich durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Transfer Unit sowie externe Forschende umgesetzt werden. Die Ergebnisse der Studien werden für die verschiedenen von WiD gestalteten Vermittlungsformate verfügbar gemacht.