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Wissenschaft kontrovers

Diskussionsreihe und Online-Plattform

Kontakt

Projektmanager

Martin Gora

Tel.: 030 2062295-61

martin.gora@w-i-d.de

Projektleiter

Markus Weißkopf

Tel.: 030 2062295-0

markus.weisskopf@w-i-d.de
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Übersicht

Format

Aktuelles

16. Juli 2017

Fischfang aus dem Aquarium?

Aquakulturen helfen, gefährdete Arten zu schützen und die steigende Nachfrage der Konsumenten nach Fisch zu bedienen. Sie bringen aber ähnliche Probleme mit sich wie die Massentierhaltung an Land: überzüchtete kranke Tiere, überdüngte Gewässer und Medikamentenrückstände im Filet. Sind Aquakulturen also eine nachhaltige Alternative oder werden sie selbst zum Problem? Dies wird am 24. Juli ab 17 Uhr in Lübeck im Rahmen der Travemünder Woche mit Experten diskutiert.

Weitere Informationen unter: www.wissenschaft-kontrovers.de/veranstaltungen/luebeck/

19. Juni 2017

Überfischung, Aquakultur und Konsum: Halle diskutiert!

Fisch auf dem Tisch – aber wie lange noch? Bereits heute sind weltweit zahlreiche Bestände überfischt. Die Fischzucht in Aquakulturen könnte die Situation vieler Arten entspannen. Aber wie nachhaltig ist diese Methode wirklich? Und wie sollte bewusster Fischkonsum aussehen? Darüber diskutieren Wissenschaftler mit Bürgern am 23. Juni 2017 ab 21 Uhr in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina auf dem Jägerberg in Halle (Saale) im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften. Weitere Informationen auf der Projektseite: www.wissenschaft-kontrovers.de/veranstaltungen/halle/

Mittendrin statt nur dabei

Welche Bedeutung haben die Weltmeere für das Klima, welche Rolle spielen sie als Rohstoffquelle? Und wie können wir die Ozeane schützen und sinnvoll nutzen, ohne sie auszubeuten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane. Wissenschaft im Dialog organisiert dazu gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina die Veranstaltungsreihe und Diskussionsplattform „Wissenschaft kontrovers“, in der Bürgerinnen und Bürger mit Expertinnen und Experten diskutieren.

Termine

23. Januar 2017 19:00-20:30 Uhr
Thunfisch? Ausverkauft! Überfischung, Aquakultur und die Rolle der Konsumenten
Haus der Wissenschaft, Braunschweig

02. Februar 2017 19:30-21:00 Uhr
Keine grüne Plakette fürs Containerschiff?
Schlaues Haus, Oldenburg

15. Februar 2017 19:00-20:30 Uhr
Geht der Ozean den Bach runter? Unsere Meere zwischen Erwärmung, Übersauerung und Artensterben
Staatliches Museum für Naturkunde, Karlsruhe

02. März 2017 19:00-20:30 Uhr
Der letzte bringt den Müll raus! Was können wir gegen die Verschmutzung unserer Meere tun?
Museum für Naturkunde, Berlin

25. April 2017 19:00–20:30 Uhr
Ohje Ozean! Unsere Meere zwischen Überfischung, Vermüllung und Artensterben
Festsaal Rathaus St. Johann, Saarbrücken

26. April 2017 19:00-20:30 Uhr
Fischfang aus dem Aquarium?! Überfischung, Aquakultur und die Rolle der Konsumenten
Haus der Wissenschaft, Lübeck

08. Mai 2017 19:00-20:30 Uhr
Schlussverkauf am Meeresgrund! Rohstoffe vom Meeresgrund: Abbau vs. Umweltschutz
Haus der Wissenschaft, Bremen

15. Mai 2017 19:00-20:30 Uhr
Das Meer am Ende?! Unsere Meere zwischen Erwärmung, Versauerung und Artensterben
Unperfekthaus, Essen

20. Mai 2017 19:00-20:30 Uhr
Aus den Augen. Aus dem Sinn. Im Ozean! Was können wir gegen die Verschmutzung unserer Meere tun?
Magdeburg

23. Juni 2017 20:30-22:00 Uhr
Fisch auf dem Tisch – aber wie lange noch?
Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften, Halle (Saale)

 

 

Partner

Auf Augenhöhe mit den Experten

Mit fünfzehn bundesweiten Abendveranstaltungen bietet die Dialogreihe die Möglichkeit, aktuelle und kontroverse Themen und Fragestellungen der Meeresforschung neben den Küstenstädten auch im Binnenland in den Fokus zu rücken. In verschiedenen Veranstaltungsformaten diskutieren Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und geben ihr Feedback direkt an die Forschung weiter.

Ziele und Zielgruppen

Die Diskussionsreihe „Wissenschaft kontrovers“ will bundesweit Bürgerinnen und Bürger mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch bringen, über aktuelle Forschung zum Thema des Wissenschaftsjahrs informieren und diese kritisch zur Debatte stellen. 

Ein Dialog auf Augenhöhe soll das gegenseitige Verständnis bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie bei Bürgerinnen und Bürgern fördern und zur Reflexion anregen: Im direkten Gespräch lernen Forschende Wünsche und Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern kennen, die ihrerseits mehr über die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für den Menschen erfahren.

Die Diskussionsformate

Die Unterhaus-Debatte 

Bei der Unterhaus-Debatte stehen sich zwei Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen Ansichten zu einem bestimmten Thema gegenüber. Nach fünfminütigen Kurzvorträgen sind die Teilnehmenden gefragt, sich für eine Seite zu entscheiden und jeweils hinter den Expertinnen und Experten Platz zu nehmen. Die Moderatoren stellen dem Publikum einige konkrete Unterfragen zum Thema, die in der Regel mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Die Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, ihre jeweilige Meinung durch erneute Sitzplatzwahl zum Ausdruck zu bringen. Im Anschluss holt die Moderation Begründungen zur Entscheidung aus dem Publikum und Einschätzungen seitens der anwesenden Expertinnen und Experten ein.

Die Unterhaus-Debatte orientiert sich am britischen House of Commons („Unterhaus“) und der dortigen Debattenform. Sie ist eine Möglichkeit der Diskussionsgestaltung, in der sich die Positionen zu einer kontroversen Frage unmittelbar gegenüberstehen. 

Wissenschaft im Fokus 

Vier bis sechs Forscherinnen und Forscher oder Forschungsteams stellen sich, ihr Projekt und ihre Ergebnisse zu einem bestimmten Thema vor. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden hierfür vorab von der Moderation vor- und die Forschungsergebnisse kreativ aufbereitet. Das Publikum notiert während der Präsentationen seine Fragen und Anmerkungen auf Notizzetteln. Diese werden eingesammelt und hinter der Bühne sortiert. Die Moderation sucht spontan Fragen aus und trägt diese sowohl dem Publikum als auch den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor. Hieraus ergibt sich auf dem Podium eine Diskussion unter den Forscherinnen und Forschern. Fragen, welche nicht vorgetragen wurden, werden im Anschluss auf der Diskussionsplattform veröffentlicht und können dort von den Forscherinnen und Forschern beantwortet werden. 

Den Hintergrund dieses Dialogformats lieferte die Veranstaltung Fokus Neukölln, welche erstmals im vergangenen Jahr von WiD, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und der Bürgerstiftung Neukölln durchgeführt wurde. Dabei standen Forschungsprojekte rund um den Berliner Bezirk Neukölln im Mittelpunkt.

Highlight-Veranstaltungen

Vier Veranstaltungen der Diskussionsreihe werden besonders hervorgehoben. Zu diesen Veranstaltungen wird es einen Livestream geben, welcher auch nach der Veranstaltung als Stream und Podcast online verfügbar sein wird. Zudem gibt es die Möglichkeit, vorab über Social Media Fragen zu stellen sowie auch Video-Statements der Expertinnen und Experten zu kommentieren. 

Diskutiert wird in vier Phasen: Zuerst stellen die Expertinnen und Experten ihre Standpunkte kurz dar. Dann dürfen sich die Expertinnen und Experten gegenseitig Fragen stellen und untereinander diskutieren. Im dritten Teil ist das Publikum gefragt: Es kann sich nun per Wortmeldung oder auch online in die Diskussion einbringen. Im letzten Teil darf jede Expertin und jeder Experte ein kurzes Schlussstatement halten.

Das Format hat seinen Ursprung in der 2002 in London gegründeten Organisation Intelligence Squared. Sie veranstaltet weltweit Debatten zu gesellschaftspolitisch aktuellen und kontroversen Themen. Die mediale und vor allem interaktive Vor- und Nachbereitung ist ein Hauptmerkmal von Intelligence Squared.


Online-Plattform 

Alle Veranstaltungen und Themen werden intensiv online begleitet. Die Online-Plattform www.wissenschaft-kontrovers.de lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an der Diskussion im Netz zu beteiligen und ihre persönlichen Fragen zum Thema zu stellen. Bereits vor einer Veranstaltung werden die Positionen der Expertinnen und Experten zum jeweiligen Thema online zur Debatte gestellt. Dort können anschließend auch die Ergebnisse eingesehen und kommentiert werden