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Wissenschaft kontrovers

Diskussionsreihe und Online-Plattform

Kontakt

Projektmanager

Martin Gora

Tel.: 030 2062295-61

martin.gora@w-i-d.de

Projektleiter

Markus Weißkopf

Tel.: 030 2062295-0

markus.weisskopf@w-i-d.de
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Übersicht

Format

Aktuelles

05. Februar 2018

Diskussionsrunde über „Arbeit 4.0 – Bildung 4.0“

Die Arbeitswelt verändert sich: Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stellen Forschung und Gesellschaft vor Chancen und Herausforderungen. Wie werden Menschen in Zukunft arbeiten? Was müssen sie heute tun, um für die Arbeitswelt von Morgen fit zu sein? Zum Thema „Arbeit 4.0 – Bildung 4.0“ veranstalten wir zusammen mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) eine Diskussionsrunde am 19. Februar um 19 Uhr. Weitere Informationen im Veranstaltungskalender unter bit.ly/2E52VUX.

 

06. November 2017

Diskussion über "Deep Sea Mining" in Berlin

Das British Council, die Britische Botschaft und wir laden herzlich ein zur Sonderausgabe von Wissenschaft kontrovers SPEZIAL in Berlin! Die Diskussion rund ums Thema "The New Gold Rush? The risks and rewards of deep sea mining" findet am 13. November um 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wir gebeten. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.wissenschaft-kontrovers.de/veranstaltungen/berlin-spezial/ und zur Anmeldung hier entlang: www.britishcouncil.de/en/events/panel-discussion-new-gold-rush-risks-and-rewards-deep-sea-mining

Mittendrin statt nur dabei

In interaktiven Diskussionsformaten zu den Themen des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft treten Bürgerinnen und Bürger bundesweit in den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis. Die Formate fördern nicht nur das Engagement der Teilnehmenden, sondern auch das gegenseitige Verständnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Sie richten sich neben der allgemeinen Öffentlichkeit und der Wissenschaft auch an die Medien sowie städtische und zivilgesellschaftliche Akteure.

Termine

19. Februar 2018, 19:00-20:30 Uhr
Arbeit 4.0 - Bildung 4.0,  Arbeiten und Lernen wir in Zukunft nur noch virtuell?
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

8. März 2018, 19:00-20:30 Uhr
Arbeiten und Lernen wir in Zukunft nur noch virtuell? Virtual Reality, Augmented Reality und die Arbeitswelt von morgen
Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe

13. März 2018, 19:00-20:30 Uhr
Arbeitsplätze mit Zukunft – Was kommt, was bleibt Science Fiction und wie bereiten wir uns darauf vor?Rathaus Magdeburg

9. April 2018, 19:00-20:30 Uhr
Roboter – mein Helfer, Kollege oder Chef? Wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert
Schlaues Haus Oldenburg

Weitere Termine werden im Laufe des Jahres hier veröffentlicht.

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Inhalt

Auf Augenhöhe mit den Experten

Mit fünfzehn bundesweiten Abendveranstaltungen bietet die Dialogreihe die Möglichkeit, aktuelle und kontroverse Themen und Fragestellungen der Meeresforschung neben den Küstenstädten auch im Binnenland in den Fokus zu rücken. In verschiedenen Veranstaltungsformaten diskutieren Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und geben ihr Feedback direkt an die Forschung weiter.

Ziele und Zielgruppen

Die Diskussionsreihe „Wissenschaft kontrovers“ will bundesweit Bürgerinnen und Bürger mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch bringen, über aktuelle Forschung zum Thema des Wissenschaftsjahrs informieren und diese kritisch zur Debatte stellen. 

Ein Dialog auf Augenhöhe soll das gegenseitige Verständnis bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie bei Bürgerinnen und Bürgern fördern und zur Reflexion anregen: Im direkten Gespräch lernen Forschende Wünsche und Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern kennen, die ihrerseits mehr über die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für den Menschen erfahren.

Die Diskussionsformate

Die Unterhaus-Debatte 

Bei der Unterhaus-Debatte stehen sich zwei Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen Ansichten zu einem bestimmten Thema gegenüber. Nach fünfminütigen Kurzvorträgen sind die Teilnehmenden gefragt, sich für eine Seite zu entscheiden und jeweils hinter den Expertinnen und Experten Platz zu nehmen. Die Moderatoren stellen dem Publikum einige konkrete Unterfragen zum Thema, die in der Regel mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Die Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, ihre jeweilige Meinung durch erneute Sitzplatzwahl zum Ausdruck zu bringen. Im Anschluss holt die Moderation Begründungen zur Entscheidung aus dem Publikum und Einschätzungen seitens der anwesenden Expertinnen und Experten ein.

Die Unterhaus-Debatte orientiert sich am britischen House of Commons („Unterhaus“) und der dortigen Debattenform. Sie ist eine Möglichkeit der Diskussionsgestaltung, in der sich die Positionen zu einer kontroversen Frage unmittelbar gegenüberstehen. 

Wissenschaft im Fokus 

Vier bis sechs Forscherinnen und Forscher oder Forschungsteams stellen sich, ihr Projekt und ihre Ergebnisse zu einem bestimmten Thema vor. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden hierfür vorab von der Moderation vor- und die Forschungsergebnisse kreativ aufbereitet. Das Publikum notiert während der Präsentationen seine Fragen und Anmerkungen auf Notizzetteln. Diese werden eingesammelt und hinter der Bühne sortiert. Die Moderation sucht spontan Fragen aus und trägt diese sowohl dem Publikum als auch den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor. Hieraus ergibt sich auf dem Podium eine Diskussion unter den Forscherinnen und Forschern. Fragen, welche nicht vorgetragen wurden, werden im Anschluss auf der Diskussionsplattform veröffentlicht und können dort von den Forscherinnen und Forschern beantwortet werden. 

Den Hintergrund dieses Dialogformats lieferte die Veranstaltung Fokus Neukölln, welche erstmals im vergangenen Jahr von WiD, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und der Bürgerstiftung Neukölln durchgeführt wurde. Dabei standen Forschungsprojekte rund um den Berliner Bezirk Neukölln im Mittelpunkt.

Highlight-Veranstaltungen

Vier Veranstaltungen der Diskussionsreihe werden besonders hervorgehoben. Zu diesen Veranstaltungen wird es einen Livestream geben, welcher auch nach der Veranstaltung als Stream und Podcast online verfügbar sein wird. Zudem gibt es die Möglichkeit, vorab über Social Media Fragen zu stellen sowie auch Video-Statements der Expertinnen und Experten zu kommentieren. 

Diskutiert wird in vier Phasen: Zuerst stellen die Expertinnen und Experten ihre Standpunkte kurz dar. Dann dürfen sich die Expertinnen und Experten gegenseitig Fragen stellen und untereinander diskutieren. Im dritten Teil ist das Publikum gefragt: Es kann sich nun per Wortmeldung oder auch online in die Diskussion einbringen. Im letzten Teil darf jede Expertin und jeder Experte ein kurzes Schlussstatement halten.

Das Format hat seinen Ursprung in der 2002 in London gegründeten Organisation Intelligence Squared. Sie veranstaltet weltweit Debatten zu gesellschaftspolitisch aktuellen und kontroversen Themen. Die mediale und vor allem interaktive Vor- und Nachbereitung ist ein Hauptmerkmal von Intelligence Squared.


Online-Plattform 

Alle Veranstaltungen und Themen werden intensiv online begleitet. Die Online-Plattform www.wissenschaft-kontrovers.de lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an der Diskussion im Netz zu beteiligen und ihre persönlichen Fragen zum Thema zu stellen. Bereits vor einer Veranstaltung werden die Positionen der Expertinnen und Experten zum jeweiligen Thema online zur Debatte gestellt. Dort können anschließend auch die Ergebnisse eingesehen und kommentiert werden

Die Fishbowl-Diskussion

Bei einer Fishbowl-Diskussion sitzen die eingeladenen Expert:innen und die Moderation in einem Kreis in der Mitte (vier bis fünf Stühle plus zwei freie Stühle); alle anderen Beteiligten sitzen in einem oder mehreren Stuhlkreisen rundherum (hiervon kann auch abgewichen werden, falls der Raum dies nicht zulässt). Sprechen dürfen nur die Personen im innersten Kreis und zwar in Form einer moderierten Diskussion. Personen im Außenkreis hören zu, können aber jederzeit zum Innenkreis gehen und mitdiskutieren. Dazu setzt er/sie sich auf einen der freien Stühle. Der oder die Neuhinzugekommene hat direktes Rederecht, muss aber den Kreis verlassen, wenn eine andere Person aus dem Außenkreis etwas sagen möchte. In der Praxis entwickelt sich ein Kommen und Gehen, ohne dass dadurch die Debatte abbricht.

Wahlweise können die Teilnehmenden vor und nach der Veranstaltung um ein Stimmungsbild gebeten werden. So können Meinungsänderungen nachvollzogen werden. Fishbowl-Diskussionen werden in Bürgerprozessen, aber auch in der Organisationsentwicklung bei Unternehmen erfolgreich eingesetzt, um kontroverse Themen beteiligungsorientiert und strukturiert zu diskutieren.