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Wissenschaft kontrovers

Diskussionsreihe und Online-Plattform

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Martin Gora

Tel.: 030 2062295-61

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03. April 2018

„Roboter – Mein Helfer, Kollege oder Chef?" Veranstaltung in Oldenburg

Wie kann ein Zusammenwirken von Mensch und Maschine im Arbeitsalltag der Zukunft aussehen? Was sind mögliche Konsequenzen der Robotisierung und Automatisierung für unsere Gesellschaft? Welche Berufe werden davon besonders betroffen sein und wie können wir damit umgehen? Wissenschaft kontrovers kommt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 am 9. April ins Schlaue Haus Oldenburg. Diskutiert mit Experten und Expertinnen zum Thema: „Roboter – Mein Helfer, Kollege oder Chef? Wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert”. Alle Informationen hier: www.wissenschaft-kontrovers.de/veranstaltungen/roboter-mein-helfer-kollege-oder-chef/

02. März 2018

Diskussionsveranstaltung „Wissenschaft kontrovers" im ZKM

Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stellen Forschung und Gesellschaft vor Chancen und Herausforderungen. In der Diskussion „Arbeiten und lernen wir in Zukunft nur noch virtuell?“ geht es um die Frage, wie wir uns heute auf die Arbeitsbedingungen von morgen vorbereiten können. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft lädt Wissenschaft im Dialog dazu am 8. März 2018 von 19 bis 20.30 Uhr ins Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe ein. www.wissenschaft-im-dialog.de/medien/pressemitteilungen/artikel/beitrag/arbeiten-und-lernen-wir-in-zukunft-nur-noch-virtuell/

 

Mittendrin statt nur dabei

In interaktiven Diskussionsformaten zu den Themen des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft treten Bürgerinnen und Bürger bundesweit in den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis. Die Formate fördern nicht nur das Engagement der Teilnehmenden, sondern auch das gegenseitige Verständnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Sie richten sich neben der allgemeinen Öffentlichkeit und der Wissenschaft auch an die Medien sowie städtische und zivilgesellschaftliche Akteure.

Termine

19. Februar 2018, 19:00-20:30 Uhr
Arbeit 4.0 - Bildung 4.0,  Arbeiten und Lernen wir in Zukunft nur noch digital?
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

8. März 2018, 19:00-20:30 Uhr
Arbeiten und Lernen wir in Zukunft nur noch virtuell? Virtual Reality, Augmented Reality und die Arbeitswelt von morgen
Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe

13. März 2018, 19:00-20:30 Uhr
Arbeitsplätze mit Zukunft – Was kommt, was bleibt Science Fiction und wie bereiten wir uns darauf vor?Rathaus Magdeburg

9. April 2018, 19:00-20:30 Uhr
Roboter – mein Helfer, Kollege oder Chef? Wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert
Schlaues Haus Oldenburg

23. April 2018, 19:00-20:30 Uhr
Muss ich jetzt programmieren lernen? Gefragte Jobs der Zukunft und wie wir uns dafür aus- und weiterbilden
Haus der Wissenschaft Lübeck

18. Mai 2018, 19:00-20:00 Uhr
Flexibel, digital, überall – Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

23. Mai 2018, 19:00-20:30 Uhr
Gute Arbeit, Gutes Leben?! Wie neue Arbeitsmodelle unser Leben verändern werden
Amerika-Gedenkbibliothek Berlin

12. Juni 2018, 18:15-20:00 Uhr
Stadt, Land, Arbeit? Arbeit von morgen in Quartieren von heute
DASA Arbeitswelt Ausstellung Dortmund

Weitere Termine werden im Laufe des Jahres hier veröffentlicht.

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Inhalt

Auf Augenhöhe mit den Experten

Mit fünfzehn bundesweiten Abendveranstaltungen bietet die Dialogreihe die Möglichkeit, aktuelle und kontroverse Themen und Fragestellungen der Meeresforschung neben den Küstenstädten auch im Binnenland in den Fokus zu rücken. In verschiedenen Veranstaltungsformaten diskutieren Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und geben ihr Feedback direkt an die Forschung weiter.

Ziele und Zielgruppen

Die Diskussionsreihe „Wissenschaft kontrovers“ will bundesweit Bürgerinnen und Bürger mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch bringen, über aktuelle Forschung zum Thema des Wissenschaftsjahrs informieren und diese kritisch zur Debatte stellen. 

Ein Dialog auf Augenhöhe soll das gegenseitige Verständnis bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie bei Bürgerinnen und Bürgern fördern und zur Reflexion anregen: Im direkten Gespräch lernen Forschende Wünsche und Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern kennen, die ihrerseits mehr über die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für den Menschen erfahren.

Die Diskussionsformate

Die Unterhaus-Debatte 

Bei der Unterhaus-Debatte stehen sich zwei Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen Ansichten zu einem bestimmten Thema gegenüber. Nach fünfminütigen Kurzvorträgen sind die Teilnehmenden gefragt, sich für eine Seite zu entscheiden und jeweils hinter den Expertinnen und Experten Platz zu nehmen. Die Moderatoren stellen dem Publikum einige konkrete Unterfragen zum Thema, die in der Regel mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Die Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, ihre jeweilige Meinung durch erneute Sitzplatzwahl zum Ausdruck zu bringen. Im Anschluss holt die Moderation Begründungen zur Entscheidung aus dem Publikum und Einschätzungen seitens der anwesenden Expertinnen und Experten ein.

Die Unterhaus-Debatte orientiert sich am britischen House of Commons („Unterhaus“) und der dortigen Debattenform. Sie ist eine Möglichkeit der Diskussionsgestaltung, in der sich die Positionen zu einer kontroversen Frage unmittelbar gegenüberstehen. 

Wissenschaft im Fokus 

Vier bis sechs Forscherinnen und Forscher oder Forschungsteams stellen sich, ihr Projekt und ihre Ergebnisse zu einem bestimmten Thema vor. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden hierfür vorab von der Moderation vor- und die Forschungsergebnisse kreativ aufbereitet. Das Publikum notiert während der Präsentationen seine Fragen und Anmerkungen auf Notizzetteln. Diese werden eingesammelt und hinter der Bühne sortiert. Die Moderation sucht spontan Fragen aus und trägt diese sowohl dem Publikum als auch den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor. Hieraus ergibt sich auf dem Podium eine Diskussion unter den Forscherinnen und Forschern. Fragen, welche nicht vorgetragen wurden, werden im Anschluss auf der Diskussionsplattform veröffentlicht und können dort von den Forscherinnen und Forschern beantwortet werden. 

Den Hintergrund dieses Dialogformats lieferte die Veranstaltung Fokus Neukölln, welche erstmals im vergangenen Jahr von WiD, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und der Bürgerstiftung Neukölln durchgeführt wurde. Dabei standen Forschungsprojekte rund um den Berliner Bezirk Neukölln im Mittelpunkt.

Highlight-Veranstaltungen

Vier Veranstaltungen der Diskussionsreihe werden besonders hervorgehoben. Zu diesen Veranstaltungen wird es einen Livestream geben, welcher auch nach der Veranstaltung als Stream und Podcast online verfügbar sein wird. Zudem gibt es die Möglichkeit, vorab über Social Media Fragen zu stellen sowie auch Video-Statements der Expertinnen und Experten zu kommentieren. 

Diskutiert wird in vier Phasen: Zuerst stellen die Expertinnen und Experten ihre Standpunkte kurz dar. Dann dürfen sich die Expertinnen und Experten gegenseitig Fragen stellen und untereinander diskutieren. Im dritten Teil ist das Publikum gefragt: Es kann sich nun per Wortmeldung oder auch online in die Diskussion einbringen. Im letzten Teil darf jede Expertin und jeder Experte ein kurzes Schlussstatement halten.

Das Format hat seinen Ursprung in der 2002 in London gegründeten Organisation Intelligence Squared. Sie veranstaltet weltweit Debatten zu gesellschaftspolitisch aktuellen und kontroversen Themen. Die mediale und vor allem interaktive Vor- und Nachbereitung ist ein Hauptmerkmal von Intelligence Squared.


Online-Plattform 

Alle Veranstaltungen und Themen werden intensiv online begleitet. Die Online-Plattform www.wissenschaft-kontrovers.de lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an der Diskussion im Netz zu beteiligen und ihre persönlichen Fragen zum Thema zu stellen. Bereits vor einer Veranstaltung werden die Positionen der Expertinnen und Experten zum jeweiligen Thema online zur Debatte gestellt. Dort können anschließend auch die Ergebnisse eingesehen und kommentiert werden

Die Fishbowl-Diskussion

Bei einer Fishbowl-Diskussion sitzen die eingeladenen Expert:innen und die Moderation in einem Kreis in der Mitte (vier bis fünf Stühle plus zwei freie Stühle); alle anderen Beteiligten sitzen in einem oder mehreren Stuhlkreisen rundherum (hiervon kann auch abgewichen werden, falls der Raum dies nicht zulässt). Sprechen dürfen nur die Personen im innersten Kreis und zwar in Form einer moderierten Diskussion. Personen im Außenkreis hören zu, können aber jederzeit zum Innenkreis gehen und mitdiskutieren. Dazu setzt er/sie sich auf einen der freien Stühle. Der oder die Neuhinzugekommene hat direktes Rederecht, muss aber den Kreis verlassen, wenn eine andere Person aus dem Außenkreis etwas sagen möchte. In der Praxis entwickelt sich ein Kommen und Gehen, ohne dass dadurch die Debatte abbricht.

Wahlweise können die Teilnehmenden vor und nach der Veranstaltung um ein Stimmungsbild gebeten werden. So können Meinungsänderungen nachvollzogen werden. Fishbowl-Diskussionen werden in Bürgerprozessen, aber auch in der Organisationsentwicklung bei Unternehmen erfolgreich eingesetzt, um kontroverse Themen beteiligungsorientiert und strukturiert zu diskutieren.

 

Meere und Ozeane – Wissenschaft kontrovers 2016/17

Die Diskussionsreihe Wissenschaft kontrovers stellte im Wissenschaftsjahr 2016/17 – Meere und Ozeane aktuelle Fragen zum Entdecken, Nutzen und Schützen der Weltmeere. In unterschiedlichen Diskussionsformaten und auf der Online-Plattform diskutierten Bürgerinnen und Bürger mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und gaben ihr Feedback direkt an die Forschung weiter.

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Zukunftsstadt – Wissenschaft kontrovers 2015

Die Diskussionsreihe „Wissenschaft kontrovers“ stellt im Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt aktuelle Fragen zum Leben in der Stadt von morgen – digital und analog. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürgern konkret und vor Ort über die großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Es ging um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, es ging um Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr.

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Die digitale Gesellschaft – Wissenschaft kontrovers 2014

Die Digitalisierung prägt unseren Alltag: Wie wir leben und kommunizieren, hat sich in den vergangenen 25 Jahren radikal verändert. Die Entwicklungen bergen viel Potenzial, werfen aber auch Fragen auf. Wie verändert sich unsere Identität? Wie sichern wir unsere Privatsphäre? Und was ändert sich in der Arbeitswelt von morgen? Im Wissenschaftsjahr 2014 sollten aktuelle Fragen rund um die digitale Gesellschaft kontrovers diskutiert werden – digital und analog. Wissenschaft im Dialog organisierte dazu gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig die Veranstaltungsreihe und die Online-Plattform „Wissenschaft kontrovers“, in der Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe mit Expertinnen und Experten diskutierten.

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Die demographische Chance – Wissenschaft kontrovers 2013

Wir leben länger. Wir werden weniger. Wir werden vielfältiger. Das ist die Kurzformel für den demografischen Wandel. Er stellt eine der größten Herausforderungen, aber auch Chancen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland dar. Themen wie selbstbestimmtes Leben im Alter, geistige Fitness, Demenz, aber auch die Anpassung der Infrastruktur bieten dementsprechend unterschiedliche Perspektiven und werden in der Gesellschaft kontrovers diskutiert. Gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig organisierte Wissenschaft im Dialog (WiD) im Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance bundesweit Dialogveranstaltungen rund um den demografischen Wandel. 

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Zukunftsprojekt Erde – Wissenschaft kontrovers 2012

Themen wie Klimawandel, Finanzwirtschaft oder seltene Rohstoffe stehen für Kontroversen in der Nachhaltigkeitsforschung und auch für gesellschaftliche Konflikte. In der Diskussion solcher Themen sind häufig die moralisch-ethischen Argumente ähnlich bedeutsam wie die wissenschaftlichen. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde organisierte Wissenschaft im Dialog (WiD) gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig bundesweit Dialogveranstaltungen mit interaktiven Diskussionsformaten.

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