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Siggener Impulse

Im Rahmen des Siggener Kreis debattieren die Mitglieder eine Woche lang über zentrale Themen und Trends, Chancen und Herausforderungen in der Wissenschaftskommunikation. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind in den Siggener Impulsen zusammengefasst. Sie stehen am Ende der Seite zum Download bereit.

Siggener Impulse 2020 - Die Krise kommunizieren

Im Jahr 2020 stand das Treffen des Siggener Kreis unter dem Motto „Die Krise kommunizieren“. Die  rund zwanzig Teilnehmer*innen diskutierten über die Rolle von Wissenschaftler*innen, Wissenschafts-PR-Beauftragten und Wissenschaftsjournalisten, die Erwartungen von und die Bezüge zu Politik und Gesellschaft in Zeiten der Corona-Pandemie sowie über die Bedeutung der Forschung über Wissenschaftskommunikation.

Weitere Veröffentlichungen

2019 war das Jahr der Künstlichen Intelligenz. Der Siggener Kreis diskutierte darüber, was KI für die Entwicklung der Wissenschaftskommunikation bedeuten kann. Dies führte unter anderem zu einer Ergänzung der Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR.

Die Siggener Impulse 2018 stehen unter dem Motto WALK THE TALK - Chefsache Wissenschaftskommunikation. Diskutiert werden unter anderem Maßnahmen, um strategische Wissenschaftskommunikation in der Breite durchzusetzen, sowie die Perspektive der Entscheider in Wissenschaft und Politik auf die Wissenschaftskommunikation. 

Kernpunkt der Siggener Impulse 2017 Wissenschaft braucht Courage ist die Forderung nach couragiertem Handeln für die Wissenschaft und die Wissenschaftskommunikation.

Auf Initiative des Siggener Kreises wurden 2016 die Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR veröffentlicht.

2015 hat sich der Siggener Kreis mit dem Wandel der Beziehungen der Wissenschaft zu anderen Systemen auseinandergesetzt und die Siggener Impulse Wissenschaftskommunikation in Zeiten der Entgrenzung vorgelegt.

Aus der Tagung 2014 ging der Siggener Aufruf hervor, der sich unter anderem mit der Qualität der Wissenschaftskommunikation beschäftigt und Leitlinien für gute Wissenschaftskommunikation zur Diskussion stellt.

Das Ergebnis des ersten Treffens im Jahr 2013 ist der Siggener Denkanstoß zur Zukunft der Wissenschaftskommunikation, der als Positionspapier Anstöße für die Wissenschaftskommunikation an den Schnittstellen und Reibungszonen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft geben will.

Downloads

Siggener Impulse 2020 - die Krise kommunizieren

Siggener Impulse 2019 - Künstliche Intelligenz als Herausforderung für die Wissenschaftskommunikation

Siggener Impulse 2018 - WALK THE TALK - Chefsache Wissenschaftskommunikation

Siggener Impulse 2017 – Wissenschaft braucht Courage 

Siggener Impulse 2015 Wissenschaftskommunikation in Zeiten der Entgrenzung

Siggener Aufruf und Diskussionspapier 2014 Wissenschaftskommunikation gestalten 

Siggener Denkanstoß 2013 Zur Zukunft der Wissenschaftskommunikation 

Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR

Guidelines for good science PR

Checkliste für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Wissenschafts-PR-Verantwortliche

Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR – Vorstellung und Diskussion, 15. April 2016 in Berlin

Mitwirkende bei der Erstellung der Leitlinien für gute Wissenschafts-PR

Partner

Inhalt

Denkwerkstatt für die Weiterentwicklung der
Wissenschaftskommunikation

Der Siggener Kreis entstand auf Initiative des Bundesverbands Hochschulkommunikation und der Gemeinschaftsinitiative der deutschen Wissenschaft - Wissenschaft im Dialog. Im Rahmen des Programms „Eine Woche Zeit“ der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. in Kooperation mit dem ZEIT Verlag kamen im Juli 2013 erstmals die Mitglieder des Siggener Kreises ohne Auftrag oder Mandat ihrer Institution zusammen, um fünf Tage lang über zentrale Themen und Trends, Chancen und Herausforderungen in der Wissenschaftskommunikation zu debattieren. Seitdem folgen im jährlichen Abstand weitere Tagungen. Der Siggener Kreis versteht sich als überinstitutioneller Arbeitskreis. Die Mitglieder, inzwischen 68 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschafts-PR, Wissenschaft und Wissenschaftsjournalismus, nehmen persönlich an der Denkwerkstatt teil und nicht als institutionelle Vertreterinnen und Vertreter. Der Siggener Kreis ist keine geschlossene Gruppe. Neben bereits bei früheren Tagungen mitwirkenden Personen können jedes Jahr über eine Ausschreibung zur Teilnahme auch neue Mitglieder hinzukommen. 

Archiv 2013 – 2020

Siggener Impulse 2020

Auch das Treffen des Siggener Kreises stand im Jahr 2020 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Die Teilnehmer*innen diskutierten über die Rolle von Wissenschaftler*innen, Wissenschafts-PR-Beauftragten und Wissenschaftsjournalisten, die Erwartungen von und die Bezüge zu Politik und Gesellschaft in Krisenzeiten sowie über die Bedeutung der Forschung über Wissenschaftskommunikation. Vor dem Hintergrund einiger Entwicklungen und Ereignisse während der Corona-Pandemie schlugen sie auch Ergänzungen und Veränderungen der 2015 entwickelten „Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR“ vor. Diese Vorschläge sowei der Ergebnisse der Tagung wurden in den Siggener Impulsen 2020 veröffentlicht.

Siggener Impulse 2019

2019 war das Jahr der Künstlichen Intelligenz. Der Siggener Kreis diskutierte darüber, welche Herausforderung und Chancen KI für die Entwicklung der Wissenschaftskommunikation bringt. Zu welchen Zwecken sollen Wissenschaft, Journalismus und Wissenschafts-PR KI-basierte Technologie nutzen? Welcher Werterahmen soll dabei beachtet werden? Wie kann die Wissenschaftskommunikation die digitale Mündigkeit der Bürger*innen fördern? Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich unter anderem die einwöchige Tagung. Dies führte zu einer Ergänzung der Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR. Die Ergebnisse wurden in den Siggener Impulsen 2019 veröffentlicht.

Siggener Impulse 2018

Unter dem „Motto Walk The Talk - Chefsache Wissenschaftskommunikation“ haben 20 Expert*innen im Siggener Kreis das Verhältnis der Kommunikationsabteilungen zu ihren Chefetagen diskutiert. Teilen beide Seiten das gleiche Verständnis von Wissenschaftskommunikation? Wie könnten potentielle Missverständnisse überwunden werden? Darüber hinaus haben sie sich damit beschäftigt, wie die Wissenschaft breitenwirksam und gegen Desinformationen vorgehen kann, den Bedarf an Qualitätssicherung und Forschung in der Wissenschaftskommunikation aufgezeigt und ein Bündnis vorgeschlagen, um zu Entscheider*innen in Wissenschaft, Medien und Politik vorzudringen. Die vollständigen Ergebnisse der einwöchigen Tagung wurden in den Siggener Impulsen 2018 veröffentlicht.

Siggener Impulse 2017

Es ist Zeit, couragiert für den Wert der Wissenschaft in einer demokratischen Gesellschaft einzustehen. Dafür ist es notwendig, anti-aufklärerischen Kräften entschieden entgegen zu wirken sowie gleichzeitig zivilgesellschaftliche Widerstandskräfte gegen Mis- und Desinformation („fake news“) zu stärken. Das sind die Kernforderungen der „Siggener Impulse“, die auf der Tagung des Siggener Kreises 2017 entstanden sind. 20 Expertinnen und Experten aus Wissenschafts-PR, Wissenschaftsjournalismus, Forschung und Lehre haben sich vom 16. bis 20. Oktober 2017 „Eine Woche Zeit“ genommen, um über die aktuellen Herausforderungen und Handlungsoptionen in der Wissenschaftskommunikation zu diskutieren. 

Die vollständigen Ergebnisse der Tagung sind unter dem Titel Wissenschaft braucht Courage veröffentlicht. In unserem Blog hat Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, die Siggener Impulse kommentiert

Siggen 2016 

Auch 2016 hieß es wieder „Eine Woche ZEIT für die Zukunft der Wissenschaftskommunikation“ auf Gut Siggen. Im Fokus stand in diesem Jahr die Wissenschaftskommunikation in der internationalen Perspektive: Vom 10. bis 14. Mai diskutierten Teilnehmende aus Deutschland und internationale Gäste über die drängenden Herausforderungen, neue Perspektiven und Trends in Europa und der Welt.

Siggener Impulse 2015

Der „Siggener Kreis“ hat sich bei seinem Treffen im Juli 2015 mit dem Wandel der Beziehungen der Wissenschaft zu anderen Systemen beschäftigt. Er hat eine fortschreitende Entgrenzung erkannt, die auch die Wissenschaftskommunikation mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Entgrenzung bedeutet dabei die Verschiebung und sogar das Verschwinden von früher etablierten Abgrenzungen zwischen Wissenschaft und anderen Systemen (Politik, Medien, Bürgerschaft) und den Wegfall von Beschränkungen, etwa in Reichweite, Zugang und Einfluss.

Die Wissenschaftskommunikation hat die Aufgabe, die Wissenschaft dabei zu unterstützen, mit diesen Veränderungen umzugehen. Sie muss neue Strategien und Erklärungs- bzw. Erzählmuster entwickeln, da die traditionellen Instrumente nicht mehr in allen Fällen ausreichen. Ihr Ziel ist es, die Wissenschaft zu stärken und den Dialog zwischen Wissenschaft und anderen Systemen zu gestalten. Dazu fördert sie das Verständnis für das Wesen der Wissenschaft und ihre systemimmanenten Ansprüche.

Im Verlauf des Treffens wurden mehrere Themenfelder näher beleuchtet, darunter:

  • Wissenschaftskommunikation und konkurrierende Denkmodelle
  • Wissenschaftskommunikation und Politik
  • Wissenschaftskommunikation und Partizipation 
  • Internationalisierung
  • Wissenschaftskommunikation und neue Akteurinnen und Akteure

Die vollständigen Ergebnisse der Tagung sind unter dem Titel „Wissenschaftskommunikation in Zeiten der Entgrenzung“ hier veröffentlicht.

Siggener Impulse 2015 Wissenschaftskommunikation in Zeiten der Entgrenzung

Siggener Aufruf 2014

Im  April 2014 diskutierten die Mitglieder des Siggener Kreises auf dem Holsteinischen Gut Siggen über Themen und Tendenzen sowie anstehende und notwendige Veränderungen der Wissenschaftskommunikation. Um gemeinsame Anliegen der Wissenschaftskommunikation voranzubringen, erschien ein institutionenübergreifendes Verständnis und ein Bündeln der Aktivitäten erforderlich – im Bewusstsein der teilweise unterschiedlichen Interessen, Motive und Prioritäten. 

Mit dem Siggener Aufruf 15 Jahre nach dem PUSH-Memorandum der bereits begonnene Wandel in der Wissenschaftskommunikation deutlich gemacht und neue Herausforderungen benannt werden. Teil des Aufrufs ist ein Diskussionspapier für Kriterien guter Wissenschaftskommunikation, das sich mit den Themen Strukturwandel im System Wissenschaft, Qualität in der Wissenschaftskommunikation und Wissenschaft in der Gesellschaft befasst.

Den vollständigen Aufruf des Siggener Kreises 2014 gibt es hier:  

Siggener Aufruf und Diskussionspapier 2014 Wissenschaftskommunikation gestalten 

Siggener Denkanstoß 2013

Der Siggener Kreis entstand auf Initiative des Bundesverbands Hochschulkommunikation und der Gemeinschaftsinitiative der deutschen Wissenschaft – Wissenschaft im Dialog und versteht sich als Denkwerkstatt für die Zukunft der Wissenschaftskommunikation. Die Mitglieder haben erstmals im Juli 2013 fünf Tage lang auf dem Holsteinischen Gut Siggen über zentrale Themen und Trends, Chancen und Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation debattiert. 

Es wurden gemeinsame Werte formuliert und die Position der Wissenschaftskommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft definiert. Der Siggener Kreis hat Grundsätze der Wissenschaftskommunikation festgehalten und deren Basis längerfristig ein Regelwerk gemeinsam erarbeitet werden soll.

Das Ergebnisse des ersten Tagung in Siggen sind hier in einem Positionspapier zusammengefasst: 

Siggener Denkanstoß 2013 Zur Zukunft der Wissenschaftskommunikation